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Skitouren im Zillertal: Die besten Routen im Winter

Das Zillertal zählt zu den Top-Destinationen für Skitourengeher im Winter. Mit abwechslungsreichen Routen, beeindruckenden Gipfelausblicken und Tourenmöglichkeiten für jedes Erfahrungsniveau zieht es Wintersportbegeisterte aus aller Welt an. Ob entspannte Genusstour oder anspruchsvoller Gletscheraufstieg – die Skitourenvielfalt des Zillertals lässt keine Wünsche offen. In diesem Artikel zeigen wir dir die besten Skitouren im Zillertal, geben dir wertvolle Tipps für Anfänger, Expertenwissen zur Ausrüstung und Sicherheit sowie eine detaillierte Übersicht über die beliebtesten Ziele. Ideal für deine Tourenplanung!

Einsteigerfreundliche Skitouren im Zillertal

Hirschbichlalm – sonnige Tour durch flaches Gelände

Die Tour zur Hirschbichlalm startet in Ginzling und führt über die Tristenbachalm durch wunderschönes, weitgehend lawinensicheres Gelände. Mit nur 650 bis 700 Höhenmetern und einer Gehzeit von rund 2 bis 2,5 Stunden ist diese Skitour ideal für Anfänger geeignet. Besonders attraktiv ist die sonnige Lage und die gute Erreichbarkeit – auch öffentlich über die Linie Richtung Ginzling. Die Route ist breit, gut begehbar und durch ihre geringe Steigung sehr angenehm zu gehen.

Wetterkreuz – sichere Schneelage für erste Erfahrungen

Vom Zell am Ziller oder der Kapelle Maria Rast aus beginnt die konditionell anspruchsvollere, aber technisch einfache Skitour zum Wetterkreuz (2.104 m). Mit 700 bis 800 Höhenmetern und einer Dauer von ca. 2,5 bis 3 Stunden eignet sich diese Tour hervorragend für Einsteiger mit etwas Grundkondition. Das Gelände ist übersichtlich, die Spur meist gut angelegt, und durch die relativ sichere Schneelage auch im Hochwinter gut machbar.

Sonntagsköpfl – ideale Einsteigertour mit leichter Orientierung

Eine der beliebtesten Einsteigertouren unter Einheimischen ist das Sonntagsköpfl (2.265 m) im Bereich Weerberg, am Rande der Tuxer Alpen. Der Aufstieg über rund 650–700 Höhenmeter dauert etwa 2 bis 2,5 Stunden. Die Orientierung ist selbst ohne GPS einfach, da die Tour oft gespurt ist und sich topografisch gut lesen lässt. Auch landschaftlich überzeugt die Route mit Blick in das Voldertal und Richtung Kellerjoch.

Route Höhenmeter Dauer Startpunkt Highlights
Hirschbichlalm 650–700 2–2,5 h Ginzling Sonnige Strecke, lawinensicher
Wetterkreuz 700–800 2,5–3 h Zell am Ziller Einfache Route, sichere Schneelage
Sonntagsköpfl 650–700 2–2,5 h Weerberg Einfach zu finden, beliebt bei Einheimischen

Skitouren für Fortgeschrittene mit Ausblick-Garantie

Torhelm – Panoramatour hoch über dem Zillertal

Die Skitour auf den Torhelm (2.494 m) zählt zu den besten Touren im Zillertal für Fortgeschrittene. Sie startet in Gmünd im Zillertal und verlangt mit 1.150 Höhenmetern sowie einer Gehzeit von etwa 4 bis 5 Stunden solide Kondition. Die Aussicht vom Gipfel reicht über die Kitzbüheler Alpen bis zum Alpenhauptkamm. Die Tour ist bei Einheimischen beliebt, gut zu spuren und perfekt zwischen Januar und März.

Rosskopf – beliebter Klassiker mit Aussicht

Von Tux-Vorderlanersbach aus führt diese rund 3,5 bis 4-stündige Tour zum Rosskopf (2.394 m). Mit 1.000 Höhenmetern ist sie mittelschwer und dank freier Hänge sowie gut eingeschneiter Mulden sehr lohnend. Besonders die Aussicht auf den Tuxer Hauptkamm macht diese Tour zur Top-Empfehlung in dieser Region.

Marchkopf – ideal für anspruchsvolle Abfahrten

Ein eindrucksvoller Gipfel für ambitionierte Skitourengeher ist der Marchkopf (2.499 m), erreichbar u.a. über die Rastkogelhütte. 1.100–1.200 Höhenmeter, 3–4 Stunden Aufstieg und eine grandiose Nordabfahrt über weite Hänge machen den Charme dieser mittelschweren Tour aus. Der Ausgangspunkt Innerst im Weertal ist per Auto gut erreichbar.

Höllenstein – variantenreicher Aufstieg mit 360°-Blick

Vom Tux-Lanersbach aus lässt sich der Höllenstein (2.287 m) innerhalb von 3 bis 4 Stunden besteigen. Die Tour steigt über ca. 950–1.000 Höhenmeter an und bietet sichere Aufstiegsspuren sowie diverse Abfahrtsmöglichkeiten in alle Himmelsrichtungen. Ein Highlight für alle, die flexible Varianten mit Panorama suchen.

Wanglspitze – Aussicht auf den mächtigen Olperer

Die Wanglspitze, ebenfalls von Tux–Vorderlanersbach zu erreichen, wartet mit rund 1.100–1.200 Höhenmetern und 3–4 Stunden Gehzeit auf. Die Tour führt abwechslungsreich über das Tuxerjoch mit herrlichem Blick auf den Olperer (3.476 m). Anspruchsvoll, aber belohnend!

Hochalpine Herausforderungen für Experten

Hoher Riffler – hochalpiner Klassiker

Mit 3.231 m ist der Hohe Riffler einer der markantesten und höchsten Skitourengipfel im Zillertal. Der Zustieg beginnt am Schlegeisspeicher und zieht sich über 1.400–1.500 Höhenmeter durch hochalpines Gelände. Gehzeit: 5–6 Stunden. Ab März sind die Verhältnisse meist stabiler. Die Route führt über Gletscher und setzt absolute Lawinen- und Gletscherkenntnis voraus. Ein echtes Expertenziel!

Olperer – Gletscher-Abenteuer über die Friesenbergscharte

Der Olperer (3.476 m) ist eine Skitour für erfahrene Alpinisten. Ebenfalls vom Schlegeisspeicher aus startet der 6 bis 8 Stunden lange Aufstieg über die Friesenbergscharte. Mit 1.600–1.800 Höhenmetern gehört diese Tour zu den schwierigsten im Zillertal. Hochtouren-Ausrüstung (Steigeisen, Pickel) und Erfahrung mit Gletscherpassagen sowie ein früher Aufbruch sind unerlässlich. Belohnt wirst du mit einem beeindruckenden Gipfelgrat und spektakulärem Blick Richtung Südtirol.

Skitouren Ausrüstung: Das brauchst du im Zillertal

Pflichtausrüstung für Sicherheit und Komfort

Unabhängig vom Können solltest du niemals ohne folgende Grundausstattung unterwegs sein:

  • Tourenski mit Tourenbindung, Fellen & passenden Schuhen
  • LVS-Gerät mit frischen Batterien
  • Sonde & Lawinenschaufel
  • Skihelm, Stirnlampe
  • Erste-Hilfe-Set, Biwaksack
  • Karte/GPS-App, ggf. Kompass
  • Wärmende Kleidung, Handschuhe, Haube, Sonnencreme

Zusätzliche Extras für fortgeschrittene Touren

  • Steigeisen & Pickel bei Gletscher- oder Gratpassagen (z. B. Olperer)
  • Sitzgurt & Seil für Spaltenzonen
  • Klettergurt und Sicherungsmaterial für technische Gipfel

Sicherheit auf Skitouren im Zillertal: Tipps & Regeln

Lawinenlageberichte richtig interpretieren

Der tägliche Blick auf den aktuellen Lawinenlagebericht auf lawine.report sollte fixer Bestandteil deiner Planung sein. Nutze regionale Karten & Interpretationstipps – z. B. Farbskalen oder Hangexpositionsfilter.

Verhalten im Notfall

  • Alpen-Notruf: 140 — gleich wählen bei Unfall oder Lawinenabgang
  • EU-Notruf: 112 – funktioniert auch ohne Netz
  • Notfallausrüstung dabei haben und regelmäßig Umgang damit trainieren

Tourenplanung und Abbruchkriterien

  • Vorab: Route, Alternativen und kürzbare Abschnitte identifizieren
  • Abbruchkriterien definieren – Sicht, Lawinenwarnstufe, Wind
  • Früh aufbrechen bei langen Touren – Lawinenzyklen am Nachmittag beachten!

Vergleich der beliebtesten Skitouren im Zillertal

Tour Schwierigkeit Höhenmeter Dauer Lawinenrisiko Geeignet für
Hirschbichlalm leicht 650–700 2–2,5 h niedrig Anfänger
Wetterkreuz leicht 700–800 2,5–3 h niedrig Anfänger
Torhelm mittel 1150 4–5 h mittel Fortgeschrittene
Rosskopf mittel 1000 3,5–4 h mittel Fortgeschrittene
Marchkopf mittel 1100–1200 3–4 h mittel Fortgeschrittene
Hoher Riffler schwer 1400–1500 5–6 h hoch Experten
Olperer schwer 1600–1800 6–8 h hoch Experten

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Das Zillertal bietet Top-Touren für jedes Niveau: vom Sonntagsköpfl bis zum Olperer.
  • Sicherheit beginnt mit Ausrüstung & Tourenplanung – immer aktueller Lawinenlagebericht!
  • Die schönste Aussicht? Vom Torhelm oder Marchkopf.
  • Für Gletschertouren wie den Olperer ist Ausrüstung plus Erfahrung Pflicht.
  • Beste Skitourensaison: Januar–März, Gletscher ab März–Mai erreichbar.

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