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Skitouren im Berner Oberland: Die besten Routen im Januar

Der Januar gilt im Berner Oberland als Hochsaison für Skitourengeher:innen – frischer Pulverschnee, stabile Wetterverhältnisse und zugängliche Routen ab mittleren Höhenlagen machen diesen Monat ideal für Touren aller Schwierigkeitsgrade. Vom einfachen Einstieg am Seefeldhorn über panoramareiche Genusstouren wie das Gummfluh bis hin zu alpinen Herausforderungen wie dem Rosenhorn: In diesem Guide findest du konkrete Routen mit allen wichtigen Angaben zu Höhenmetern, Dauer, Lawinenrisiken und Tourencharakter. Mit Vergleichstabelle, Sicherheitstipps und Packliste bist du optimal vorbereitet für deine Skitour im Januar im Berner Oberland.

Einführung & Überblick

Das Berner Oberland ist eines der beliebtesten Skitourengebiete der Schweiz – und das aus gutem Grund: Die Vielfalt an Gelände, Höhenlagen und Ausgangspunkten deckt eine enorme Breite an Touren ab. Im Januar sind vor allem Regionen wie das Kiental, Grindelwald oder das Diemtigtal gut erschlossen und bieten sichere Bedingungen. Besonders Anfänger profitieren von den niedrigeren Lagen mit südexponierten Hängen (z. B. Wätterlatte oder Seefeldhorn), während Fortgeschrittene und Profis auf Ziele wie Bundstock, Wildgärst oder Rosenhorn zielen können – je nach Lawinensituation.

Top Skitouren für Anfänger

Rothorn (Kiental) – Die klassische Einsteigertour

Das Rothorn (2.419 m) ab Griesalp bietet alles, was eine gute Einsteigertour ausmacht: Moderate 750–800 Höhenmeter, gute Erreichbarkeit mit dem Auto über Kiental und ein lohnender Gipfelblick. Die Tour dauert etwa 3 bis 4 Stunden im Aufstieg und verläuft über gutmütige Hänge. Die Abfahrt ist bei ausreichender Schneelage ein Genuss und kaum lawinengefährdet, sofern die Bedingungen stabil sind.

Seefeldhorn (Axalp) – Aussichtsreich über dem Brienzersee

Mit 2.281 m ist das Seefeldhorn ein leicht erreichbares Ziel für Einsteiger. Die Tour startet auf der Axalp (bei Brienz), einem sonnigen Hochplateau. In 3,5 bis 4 Stunden meisterst du rund 850–900 Höhenmeter. Das Gelände ist sanft, die Spur abwechslungsreich. Besonderes Highlight: der beeindruckende Ausblick auf den Brienzersee – ein echter Geheimtipp für jene, die „Anfänger Skitouren Schweiz“ suchen!

Wätterlatte (Kiental) – Kurze Tour mit tollem Panorama

Diese einfache Tour führt auf die Wätterlatte (2.007 m) ab dem Ausgangspunkt Metsch (Nähe Kiental). Mit nur 700–750 Höhenmetern ist sie ideal für halbe Tage oder erste Erfahrungen mit Fellen. In rund 3 Stunden erreicht man den Gipfel und darf sich auf einen schönen Blick ins Kandertal und Richtung Blüemlisalp freuen. Durch ihre südliche Exposition gilt die Route im Januar als besonders lawinensicher.

  • Warum ideal für Einsteiger?
    • Geringe Höhenmeter (700–900 m)
    • Gute Erreichbarkeit per Auto oder ÖV
    • Kaum exponierte Passagen
    • Panoramareiche, aber einfache Abfahrten

Routen für Fortgeschrittene Tourengeher:innen

Bryndli – Sattelhorn (Schwendi)

Eine reizvolle Skitour im Haslital führt vom kleinen Weiler Schwendi über das Bryndli auf das 2.352 m hohe Sattelhorn. Mit 1.100–1.200 Höhenmetern erfordert diese Tour eine gute Grundkondition. Technisch wartet sie mit abwechslungsreichem Gelände aus offenen Mulden und bequemen Hängen auf. Die Aussicht über das Grimselgebiet ist bei klarer Sicht ein echtes Highlight.

Gummfluh (Lauenen bei Gstaad)

Mit Ausgangspunkt in Lauenen bei Gstaad startet diese 4,5–5-stündige Tour hinauf zur Gummfluh (2.458 m). Der Höhenunterschied beläuft sich auf ca. 1.100 Meter. Besonders im oberen Bereich bewegt man sich in alpinem Gelände, was Trittsicherheit und etwas Erfahrung verlangt. Dafür wird man mit Pulverschnee, großartiger Stille und faszinierendem Blick ins Pays d’Enhaut belohnt.

Bundstock (Stechelberg)

Im Lauterbrunnental startet die eindrucksvolle Tour zum Bundstock (2.757 m) bei Stechelberg. 1.200 Höhenmeter sind zu bewältigen, rund 5,5–6 Stunden darf man für den Aufstieg einplanen. Die Route ist nicht nur landschaftlich spektakulär – mit Aussicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau –, sondern auch eine hervorragende Pulverschnee-Tour, wenn die Bedingungen passen.

Rauflihorn – Genusstour im Diemtigtal

Diese eher leichte Tour für Fortgeschrittene führt von der Grimmialp im Naturpark Diemtigtal aufs Rauflihorn (2.323 m). Die rund 1.100 Höhenmeter meisterst du in 4,5 bis 5 Stunden. Der Verlauf über sonnige Südhänge ist bei stabiler Schneelage besonders beliebt. Geringes Lawinenrisiko und das großartige Panorama machen die Route im Januar zu einem Tipp für Genießer:innen.

Tour Höhenmeter Dauer Region Schwierigkeit
Bryndli – Sattelhorn 1.100–1.200 m 5–6 h Haslital Mittel
Gummfluh 1.100 m 4.5–5 h Saanenland Mittel
Bundstock 1.200 m 5.5–6 h Lauterbrunnen Mittel
Rauflihorn 1.100 m 4.5–5 h Diemtigtal Mittel

Herausfordernde Skitouren für Profis

Wildgärst (ab Bachalpsee via Firstbahn)

Diese hochalpine Tagestour führt auf den 2.891 m hohen Wildgärst über den Bachalpsee oberhalb von Grindelwald. Nach der Fahrt mit der Firstbahn beginnt der Aufstieg mit 1.400–1.500 Höhenmetern und einer ungefähren Dauer von 6 bis 7 Stunden. Die Route führt durch steileres Gelände mit exzellenter Aussicht auf Wetterhorn und Schreckhorn. Nur etwas für gut konditionierte, erfahrene Skitourengeher:innen mit LVS-Erfahrung!

Cheibehorn (Kandertal)

Startpunkt ist Fäldbach ob Helberg im Kandertal. Die Skitour auf das Cheibehorn (2.952 m) gehört mit 1.500–1.600 Höhenmetern und rund 6–7 Stunden Aufstieg zu den konditionell forderndsten Tagestouren. Die Route führt durch alpines Gelände mit teils steilen Hängen: Nur bei besten Bedingungen und mit alpiner Erfahrung begehbar. Dafür entschädigt das atemberaubende Panorama über das Blüemlisalp-Massiv.

Rosenhorn (über Gaulihütte, 2-tägig)

Das Rosenhorn (3.689 m) zählt zu den anspruchsvollsten Skitourenzielen im Berner Oberland. Start ist in Urbachsäge im Haslital. Nach rund 1.300 Höhenmetern zur Gaulihütte folgt der Gletscheraufstieg zum Gipfel mit nochmals rund 500–600 Höhenmetern. Die Tour dauert zwei Tage, erfordert Kondition, Gletscherkenntnisse und stabiles Wetter. Nur mit vollständiger Ausrüstung und Übernachtung in der Gaulihütte zu empfehlen.

  1. Gute Kondition für 6–8-stündige Aufstiege
  2. Erfahrung auf alpinem Gelände
  3. Kenntnisse im Umgang mit LVS-Ausrüstung
  4. Kenntnisse in Gletscherbegehung bei Touren wie dem Rosenhorn

Ausrüstung & Sicherheits-Tipps für Skitouren im Januar

Notwendige Ausrüstung im Überblick

  • Tourenski mit Fellen & Harscheisen
  • LVS, Sonde, Schaufel
  • Wetterschutz: Hardshell, Handschuhe, Mütze
  • Karte/GPS-Gerät
  • Erste-Hilfe-Set
  • Thermosflasche mit warmem Getränk

Sicher unterwegs: Lawinen & Wetterbedingungen

  • Tägliches Lawinenbulletin prüfen (www.slf.ch)
  • Tour an Können & Wetterlage anpassen
  • Nur in Kleingruppen (4–6 Pers.) unterwegs
  • Notfallkontakte vor Tour informieren

Vergleichstabelle: Skitouren im Berner Oberland im Überblick

Tour Schwierigkeit Höhenmeter Dauer Region Lawinenrisiko Abfahrtspotenzial
Rothorn Leicht 750–800 m 3–4 h Kiental Gering Einfach & panoramareich
Seefeldhorn Leicht 850–900 m 3.5–4 h Brienzer Alpen Mittel Ausblick & einfache Hänge
Gummfluh Mittel 1.100 m 4.5–5 h Saanenland Mittel Pulver & alpine Formen
Bundstock Mittel 1.200 m 5.5–6 h Lauterbrunnen Mittel Pulverschnee & Weitsicht
Wildgärst Schwer 1.400–1.500 m 6–7 h Grindelwald Hoch Spektakulär, mit Steilpassagen
Rosenhorn Schwer 1.700–1.900 m 2 Tage Berner Hochalpen Hoch Hochalpin mit Gletscher

Fehler vermeiden & Pro-Tipps

Häufige Fehler

  • Start zu spät am Tag (Schneequalität leidet)
  • Unterschätzung der Konditionsanforderung
  • Touren ohne aktuelle Lawineninfos planen
  • Nicht an Gruppendynamik denken (Tempo, Sicherheit)

Pro-Tipps aus der Praxis

  • Früh starten, um besten Schnee zu nutzen
  • Anfänger wählen lawinensichere Südhänge (z. B. Seefeldhorn)
  • Erfahrene Tourengeher gehen direkt nach Neuschnee 2 Tage später
  • Besser einmal umdrehen als riskieren – Gipfel läuft nicht weg

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Januar ist ideal für Skitouren auf 1.500–2.500 m
  • Es gibt Touren für jedes Level – vom Rothorn bis zum Rosenhorn
  • Lawinensicherheit & Ausrüstung sind unerlässlich
  • Vergleichstabelle nutzen, um passende Tour zu wählen
  • Fortgeschrittene und Profis finden im Januar Top-Bedingungen

FAQ – Häufige Fragen zu Skitouren im Januar

Welche Skitouren im Berner Oberland sind im Januar besonders lawinensicher?

Touren wie das Rothorn bei Kiental oder die Wätterlatte gelten bei stabiler Schneelage und ausreichender Deckung im unteren Bereich als relativ lawinensicher. Dennoch ist das tägliche Lawinenbulletin des SLF Pflichtlektüre.

Welche Tour eignet sich für Anfänger mit wenig Erfahrung?

Das Seefeldhorn ab der Axalp ist perfekt für Anfänger. Technisch einfach, gut erreichbar mit dem Bus und mit traumhafter Aussicht auf den Brienzersee – besser kann man in die Skitourenwelt kaum einsteigen.

Wann ist der beste Zeitpunkt am Tag für eine Tour?

Ein früher Start zwischen 7 und 8 Uhr ist ideal. So profitierst du von bester Schneequalität und reduzierst das Risiko durch tageszyklische Lawinenaktivität am Nachmittag.

Ist das Rosenhorn im Januar machbar?

Ja – aber nur bei sehr stabiler Wetter- und Schneelage. Die hochalpine Tour auf das Rosenhorn erfordert zwei Tage, inklusive Übernachtung in der Gaulihütte, Gletscherausrüstung und alpine Erfahrung.

Kann ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Touren starten?

Viele Ausgangsorte wie Axalp (Brienz), Stechelberg, Lauenen oder Grimmialp sind mit ÖV erreichbar. Die Anreise sollte aber frühzeitig geplant werden – Busverbindungen sind teilweise eingeschränkt.

Was gehört zur Standardausrüstung für eine Skitour?

Pflicht sind Tourenski mit Fellen, Harscheisen, LVS-Gerät mit Sonde und Schaufel, Wetterschutzbekleidung, Erste-Hilfe-Set, GPS/Karte und eine Thermosflasche mit warmer Flüssigkeit. Details findest du in unserer Packliste!

Wie finde ich passende Skitouren für mein Level?

Nutze unsere Vergleichstabelle: Sie zeigt Schwierigkeitsgrad, Höhenmeter, Dauer und Region auf einen Blick – perfekt zum Abgleichen mit deinem Können und deiner Tagesform.

Fazit

Ob als Skitouren-Neuling oder erfahrener Alpinist – das Berner Oberland bietet im Januar optimale Bedingungen, um genussvoll oder herausfordernd unterwegs zu sein. Dank der großen Auswahl an Routen wie Rothorn, Gummfluh oder Rosenhorn kannst du deine Ziele ganz nach Erfahrungsstand und Schneesituation wählen. Ausrüstung, Lawinensicherheit und rechtzeitige Planung bleiben dabei die Basis für ein gelungenes Erlebnis. Jetzt liegt es an dir: Wähle deine Tour, prüf das Lawinenbulletin – und tauche ein in die winterliche Traumlandschaft der Berner Alpen!

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