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Winterwandern in Südtirol: Die besten Routen im Dezember

Der Schnee ist da, die Luft ist klar – ideal für eine Winterwanderung durch Südtirol. Gerade im Dezember verwandeln sich die Dolomiten, Täler und Almen in ein märchenhaftes Winterparadies. Ob gemütliche Talrunde, aussichtsreiche Panoramawege oder sportlicher Hüttenzustieg: In diesem Guide findest du die schönsten Winterwanderwege Südtirols für Dezember – inklusive Höhenmeter, Schwierigkeit, Gehzeit und Einkehrtipps. Perfekt für Anfänger, Genusswanderer oder Fortgeschrittene.

1. Warum Winterwandern in Südtirol?

1.1 Berge, Sonne und stille Natur

Beim Winterwandern in Südtirol entfliehst du dem Trubel der Skipisten und entdeckst die Dolomiten in stiller Schönheit. Klare Winterluft, glitzernder Pulverschnee und spektakuläre Ausblicke auf die Südtiroler Gipfel machen jede Tour zu einem intensiven Naturerlebnis. Gute Wegpflege, beschilderte Routen und sonnige Südhänge tragen dazu bei, dass auch Wanderfreunde ohne Schneeschuhe abwechslungsreiche Wintertouren unternehmen können.

1.2 Unterschied zwischen Winterwandern und Schneeschuhwandern in Südtirol

Winterwandern verläuft meist auf gewalzten Wegen und geräumten Pfaden – du brauchst keine spezielle Ausrüstung, trittst auf stabilem Untergrund. Schneeschuhwandern führt dich hingegen abseits der präparierten Routen durch tiefere Schneefelder oder offenes Gelände. Du brauchst hier Schneeschuhe und Kenntnisse zur Lawinenlage. Beides hat seinen Reiz – idealerweise kombinierst du beides in einem Urlaub.

1.3 Beste Zeit: Warum der Dezember ideal für den Einstieg ist

Der Dezember bietet meist schon ab 1.500 m Schneesicherheit, aber gleichzeitig moderat kalte Temperaturen. Die Tage sind kurz, aber sonnig – perfekt für Tagestouren mit klarer Sicht. Viele Hütten und Wege öffnen Anfang Dezember, und das Besucheraufkommen ist (außerhalb der Feiertage) meist angenehm ruhig.

  • Gut präparierte Winterwanderwege
  • Schneesicherheit ab ca. 1.500 m im Dezember
  • Aussichtsreiche Sonnentage
  • Einkehrmöglichkeiten in traditionellen Hütten
  • Vielfältige Touren für jedes Niveau

2. Die 7 schönsten Winterwanderungen in Südtirol im Dezember

2.1 Für Anfänger: Winteridylle auf der Seiser Alm

Die Seiser Alm ist Europas größte Hochalm – und im Winter ein absoluter Hit für Winterwanderer. Auf geräumten Wegen stapfst du durch eine verzauberte Landschaft, mit Blick auf Langkofel, Plattkofel und Schlern. Der Weg ab der Bergstation in Kompatsch ist bestens ausgebaut. Du kannst z. B. bis zur Rauchhütte oder Mahlknechthütte wandern – beide bieten Winterbetrieb.

Die perfekte Einsteigertour: kein technisches Gelände, wenig Höhenmeter und unvergessliche Aussicht.

Tourenprofil:
Region: Dolomiten – Seiser Alm
Startpunkt: Kompatsch (Bergstation Seilbahn Seis)
Schwierigkeit: leicht
Dauer: 2–3 Stunden
Höhenmeter: ca. 200–300 Hm
Besonderheiten: präparierte Wege, mehrere Einkehrhütten, Traumblick auf die Dolomiten
Zielgruppe: Anfänger, Familien, Senioren

2.2 Für Genießer: Rundwanderung im Villnößtal (Zanser Alm)

Das familienfreundliche Villnößtal ist bekannt für seine Ruhe und markanten Dolomitengipfel. Der Rundweg von der Zanser Alm führt vorbei an lichten Lärchenwäldern und offenen Almflächen – mit fantastischem Ausblick auf die Geislergruppe.

Für Kinderwagen ist der Weg bedingt geeignet (je nach Schneelage), aber für Familien mit Kindern ab 6 Jahren gut machbar. Meist geöffnet: die Glatschalm zur Einkehr.

Tourenprofil:
Region: Dolomiten – Villnößtal
Startpunkt: Parkplatz Zanser Alm
Schwierigkeit: leicht
Dauer: ca. 2 Stunden
Höhenmeter: 150–250 Hm
Besonderheiten: Blick auf Geislergruppe, kinderfreundlich, Einkehr möglich
Zielgruppe: Familien, Einsteiger

2.3 Für Panoramafans: Plamortkopf über dem Reschensee

Am Dreiländereck Italien–Österreich–Schweiz verläuft von Reschen aus ein traumhafter Winterwanderweg zum Plamort. Der präparierte Weg beginnt am Schlepplift oberhalb des Reschensees. Auf sonniger Höhe wanderst du zu einem historischen Hochplateau mit Blick auf König Ortler und die vergletscherten Gipfel des Alpenhauptkamms.

Ein Highlight für Fotografen: der zugefrorene Reschensee und die in Schnee eingebettete Landschaft wirken wie aus einem Gemälde.

Tourenprofil:
Region: Vinschgau – Reschen
Startpunkt: Parkplatz Schlepplift Reschen
Schwierigkeit: leicht
Dauer: 2,5 Stunden hin und zurück
Höhenmeter: ca. 300 Hm
Besonderheiten: Panorama, historisches Gelände (Panzersperren), geräumter Weg
Zielgruppe: Einsteiger, Panoramafans

2.4 Für Fortgeschrittene: Tierser Alpl Hütte über die Rosszähne

Eine sportliche Tour bietet der Anstieg ab Hotel Goldknopf auf der Seiser Alm zur Tierser Alpl Hütte. Hier wanderst du über verschneite Almflächen und steilere Abschnitte bis unter die schroffen Rosszähne – eine eindrucksvolle Dolomitenformation.

Achtung: Die Hütte ist im Winter meist geschlossen – Selbstversorgung mit Tee und Snack ist Pflicht. Schneeschuhe können bei Neuschnee hilfreich sein.

Tourenprofil:
Region: Dolomiten – Rosengarten/Schlerngebiet
Startpunkt: Hotel Goldknopf, Seiser Alm
Schwierigkeit: mittel
Dauer: 4–5 Stunden
Höhenmeter: 600–700 Hm
Besonderheiten: Dolomiten-Blick, einsame Winterlandschaft, keine Einkehr
Zielgruppe: Fortgeschrittene, fitte Bergfreunde

2.5 Für Aktive: Meraner Höhenweg im Winter – Vellau bis Leiteralm

Der Klassiker Meraner Höhenweg zeigt auch im Winter seine Reize. Eine besonders schöne Etappe: von Vellau bei Algund (erreichbar mit Bus + Seilbahn) bis zur Leiteralm. Schneesichere Hänge und der Blick über das Etschtal machen diese Route einzigartig.

Einige Abschnitte sind ausgesetzt – Trittsicherheit erforderlich! Die Leiteralm hat begrenzten Winterbetrieb, vorher informieren.

Tourenprofil:
Region: Texelgruppe bei Meran
Startpunkt: Vellau (Seilbahnstation)
Schwierigkeit: mittel
Dauer: 3 Stunden
Höhenmeter: ca. 400 Hm
Besonderheiten: Panorama, Seilbahn erreichbar, teils schmaler Steig
Zielgruppe: Geübte Wanderer

2.6 Für Erfahrene: Winterwanderung Oberbozen – Rittner Horn

Ein echter Konditionstest ist die fordernde Tour von Oberbozen (mit der Rittnerbahn erreichbar) zum Rittner Horn. Der Winterweg führt durch Wälder, über Almen und schließlich zum Gipfel auf 2.260 m – mit 360°-Panorama von Ortler bis Dolomiten.

Richtige Ausrüstung (evtl. Grödel) und alpine Erfahrung sind hier notwendig. Ideal bei stabiler Wetterlage!

Tourenprofil:
Region: Ritten bei Bozen
Startpunkt: Rittnerbahn – Oberbozen
Schwierigkeit: schwer
Dauer: 4–5 Stunden
Höhenmeter: 900–1000 Hm
Besonderheiten: Fernsichtgipfel, lange Tour, keine durchgehende Einkehr
Zielgruppe: Anspruchsvolle Wanderer, mit Fitness

2.7 Bonus: Schneeschuhwanderung im Gsieser Tal – Langlauf- & Wanderweg kombiniert

Rund um St. Magdalena im Gsieser Tal verläuft ein gut gepflegter Winterwanderweg entlang der Langlaufloipe. Breite Wege, kaum Höhenmeter und viele bewirtschaftete Almen machen diese Region ideal für Spaziergänge oder erste Schneeschuhversuche.

Empfehlenswert: die Runde zur Kradorfer Alm oder Bergeralm – beides Einkehrhütten mit Winterbetrieb.

Tourenprofil:
Region: Pustertal – Gsieser Tal
Startpunkt: St. Magdalena
Schwierigkeit: leicht
Dauer: 2 Stunden (Rundtour möglich)
Höhenmeter: < 100 Hm
Besonderheiten: Langlauf- & Wanderweg parallel, familienfreundlich, mehrere Hütten
Zielgruppe: Familien, Anfänger, Schneeschuh-Neulinge

3. Vergleich der besten Routen

Tourname Region Schwierigkeit Dauer Höhenmeter Einkehr ja/nein Zielgruppe
Seiser Alm Dolomiten leicht 2–3 h 200–300 Hm Ja Anfänger
Villnößtal (Zanser Alm) Dolomiten leicht 2 h 150–250 Hm Ja Familien
Plamortkopf (Reschen) Vinschgau leicht 2–3 h 300 Hm Nein Panorama-Liebhaber
Meraner Höhenweg (Vellau–Leiteralm) Meran mittel 3 h 400 Hm Begrenzt Fortgeschrittene
Tierser Alpl (Rosszähne) Schlern mittel 4–5 h 600–700 Hm Nein Sportliche
Rittner Horn Ritten schwer 4–5 h 900–1000 Hm Teilweise Erfahrene
Gsieser Tal Pustertal leicht 2 h < 100 Hm Ja Familien
Kreuzwiesenalm Rodenecker Alm mittel 3–4 h 400–500 Hm Ja Geübte
Sulden – Rosim Tal Ortlergruppe mittel 3–4 h 400–500 Hm Nein Erfahrene
Pragser Wildsee Hochpustertal leicht 1–1,5 h kaum Nein Einsteiger

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